Neugierig haben die Ponys den Schneemann untersucht, der mit Henkel im Gesicht eines Tages neben dem Weg stand. Ein kurzes Foto, dann ging es allerdings schnell weiter, um die Karottennase vor den immer hungrigen Ponytieren zu retten!
Im Gegensatz zu mir lieben die Ponys den Winter! Vor allem Monty ist kaum zu bremsen, wenn er im Schnee über die Koppel flitzen kann. Übermütig dreht er Runde um Runde, quietscht und buckelt ausgelassen und fordert uns alle reihum zum Spielen auf. Da Pico mit seinen knapp 32 Lenzen nicht immer Lust auf wilde Rennspiele hat, sondern es zunehmend lieber geruhsam angehen lässt, sause ich so manches Mal mit Monty über die Koppel und wir haben beide ziemlich viel Spaß dabei!
Monty ist bemerkenswert trittsicher … er scheint mit den Hufen den Boden kaum zu berühren und schwebt elegant über den Schnee. Auch mit fast 24 erinnert er mich mit seiner übermütigen Lebensfreude eher an ein Fohlen als an ein erwachsenes Pony.
Die Wintersonne genießen, im Schnee herumkugeln, vom Heunsnack naschen und natürlich auch im Schnee schnorcheln, ob sich vielleicht doch noch leckeres Gras pflücken lässt … so vergeht die Koppelzeit wie im Fluge. Die Ponys gehen ganzjährig jeden Tag für einige Stunden auf die Koppel und kommen damit prima zurecht. Sie sind es gewohnt, auch mal etwas gefrorenes Gras zu knuspern und trotzen problemlos Wind und Wetter. Gutes Heu steht aber (fast) lückenlos zur Verfügung, so dass die Ponys nie gezwungen sind, ihren Hunger mit altem Gras zu stillen.
Heim wollen sie eigentlich noch nicht, wenn ich sie hole, auf der Koppel ist es einfach zu schön! Aber wir haben viele Rituale, die den Heimweg versüßen und so kommen sie doch fast immer freudig angaloppiert, sobald sie mich sehen.
Nicht nur die leckere Kraft- und Mineralfutterschüssel wartet zu Hause, sondern auch eine ausgiebige Kuschelrunde: Monty, immer am Busseln und Knuddeln. ist hier absolut in seinem Element:

