Koppel - Hohes Gras
Begeisterte Ponytiere auf der Sommerkoppel: Gras bis über beide Ohren, abwechslungsreiche Kräuter, viel Platz zum Sausen und jede Menge interessante Dinge zu schauen.

Ponygeeignet gibt es Koppelspaß bei uns zwar nicht im Übermaß, aber ich bin sehr glücklich, dass ich den Buben zumindest ein paar Stündchen am Tag dieses unbeschwerte Idyll gönnen kann: Beide haben keine Stoffwechselprobleme und sind von Hufrehe & Co. bislang verschont geblieben – und mit viel konsequenter Bewegung haben wir auch Montys Kugelbäuchlein gut im Griff.

Für beide Ponys mit das größte Abenteuer: Die Rinder, die seit Kurzem die Weide nebenan bewohnen. Während Pico überraschend forsch direkt zum Zaun ist, um sich die neuen Nachbarn aus nächster Nähe anzuschauen, hat Monty die Kälber lieber erstmal gemeinsam mit mir vom Weg aus betrachtet. Hier war dann aber auch er schnell davon überzeugt, dass von diesem netten Jungvolk keinerlei Gefahr ausgeht.
Mit Abstand am tollsten ist sie aber natürlich das hohe Gras: Monty ist teilweise fast nicht zu sehen und muss sich recken und strecken, um die leckeren Grasblüten zu naschen. Genüsslich zupfen sie beide die besten Hälmchen – und es ist eine Freude, zu sehen, wieviel Spaß sie dabei haben!
Flitzen, spielen, ausgiebig wälzen, Gras mümmeln und im Schatten der Bäume dösen – so ein Koppelgang geht einfach immer viel zu schnell vorbei und ich rechne es den Ponys hoch an, dass sie auf Zuruf immer brav angaloppiert kommen, wenn es Zeit ist, wieder heimzugehen.
Monty wälzt sich